Alles über den Saunabau

Den Luxus einer Sauna leisten sich heutzutage viele. Selbst auf engstem Raum können Saunen für den Heimgebrauch gebaut werden. Allerdings bedarf es ein paar Voraussetzungen, bevor der Saunabau starten kann. Pro Person plant man 1 - 1,5 m² Platz ein, damit kein Engegefühl entsteht. Wichtig ist ein Kaltwasseranschluss in Reichweite, zumindest ein Badezimmer um nach dem Schwitzbad kalt zu duschen. Da herkömmliche Saunaöfen nicht mit einer 220-Volt-Steckdose betrieben werden, muss man sich einen Drehstromanschluss mit mindestens 380 Volt legen lassen. Das wichtigste Element beim Saunabau ist aber die Zufuhr von Frischluft. Die sollte auf alle Fälle gewährleistet sein. In einer Sauna sinkt der Sauerstoffgehalt aufgrund der hohen Lufttemperatur rasch.

Bevor man mit dem Saunabau beginnt, muss man eine weitere Entscheidung treffen. Soll es eine Blockbohlensauna sein oder eine Sauna in Element- oder Massivholzbauweise.

Wenn man sich beim Saunabau für eine Blockbohlensauna entscheidet, erhält man wie der Name sagt einen Schwitzraum aus Blockbohlen, die ineinander verkämmt sind. Die Blockbohlen weisen eine Wandstärke von mindestens fünf cm aus. Die meisten Saunahersteller bieten eine Blockbohlensauna mit einer Wandstärke von sechs bis sieben cm an. Vorteil bei der Blockbohlensauna: Die Wandkonstruktion nimmt die Hitze gleichmäßig auf und gibt sie mit der Zeit nach außen weiter. Der Saunabau in der Blockbohlenversion schafft ein angenehmes Saunaklima. Diese Saunaversion wird gerne im Außenbereich eingesetzt.

Wenn man den Saunabau als Elementkabine plant, genießt man den Vorteil von einer großen Flexibilität. Denn die Elementkabine passt sich flexibel an räumliche Gegebenheiten an. Sogar Dachschrägen sind beim Saunabau in der Variante als Elementkabine kein Problem.

Die Wand einer Elementkabine wird von innen nach außen aus Fichtenprofilholz, Wasserdampfsperre, Wärmedämmung und Außenprofilholz gebaut. Für die Wärmedämmung bei der Elementbauweise verwendet man Steinwolle, Mineralwolle oder Kork.

Da nicht jede Holzart für den Saunabau geeignet ist, sollten am besten Hölzer aus nordischer Fichte afrikanischem Apachi-Holz oder kanadischer Hemlocktanne einsetzt werden.

Ist die Außenhülle der Sauna fertig, muss man sich für den richtigen Saunaofen entscheiden. Bei den Saunaöfen gibt es zwei Bautypen auf dem Markt: den offenen Saunaofen oder den Hinterbankofen.

Hat man diese Wahl getroffen, steht dem unbeschwerten schwitzen nichts mehr im Wege.