Saunadüfte und ihre Wirkung

Saunadüfte nennt man auch Aufgussdüfte. Diese Düfte bestehen entweder aus ätherischen Ölen oder Ölmischungen. Die gewünschte Duftwirkung wird mittels ein paar Tropfen im Aufgusswasser oder aber auch im Wasserbad des Dampfbades erzeugt. Dabei ist das Geruchserlebnis durch die sich entwickelnde Wärme in der Sauna für den Benutzer sehr intensiv. Die aufsteigende Hitze bringt nämlich mit sich, dass sich die Düfte rasch entfalten. Auf einen Liter Wasser nimmt man meistens etwa 5-20 Tropfen ätherischen Öls oder eines Ölgemischs- je nach Produkt und gewünschter Intensität des Geruches, auf eine Kelle reichen meistens 3-5 Tropfen.
Die Duftwirkung wirkt in der Regel entweder beruhigend oder anregend auf den Saunabesucher. Dabei befreien die Saunadüfte vor allem die Atemwege, erfrischen und verdampfen ohne Rückstände.

Klassische Saunadüfte sind unter anderem Birke, Eukalyptus, Fichtennadel, Kamille, Menthol und Minze. Diese werden bei uns am häufigsten zum Aufguss benutzt. Sie riechen frisch, aber nicht schwer und gelten als allgemein gut verträglich. Die meisten von uns kennen diese Duftnoten bereits von Badezusätzen und erkältungslindernden Mitteln wie zum Beispiel Hustenbonbons.
Als moderne Saunadüfte gelten Eislimone, japanisches Heilpflanzenöl, Lemongrass, Mandarine und Pina Colada Besonders die Saunadüfte Eislimone, Lemongrass oder Mandarine sind erfrischene Sommerdüfte und werden im Handel auch als Düfte für die wärmere Jahreszeit empfohlen. Sie haben einen sehr frischen bis blumigen und anregenden Duft.

Daneben gibt es aber auch eine Reihe ausgefallener Duftkreationen.
Saunadüfte gibt es nämlich im Handel auch in der Duftkomponente Exotic Fruit: Ananas, Erbeere, Maracuja, Kirsche, Rosmarin oder Mango. Daneben gibt es noch eine Reihe von Spezialdüften, zu diesen zählen Maiglöckchen, Anis oder Mandelblüte.
Manche Hersteller bieten auch Düfte speziell für den Winter an, wie zum Beispiel Williams-Christ-Birne, Zimt oder Zimt-Apfel-Duft.